KitKaos hat geschrieben:Kai the spy hat geschrieben:Und da wir hier ja eh die Türen für alle Sprachen offen haben, würde ich denken, dass wir auch Platz für englische Non-Superman-Fanfic haben. Oder, Mit-Mods?
Aber definitiv!

Würde das in diesem Unterforum halt entsprechend kennzeichnen - oder sollen wir noch ein eigenes Unterforum für andere Spachen machen?
Äh, ich glaube, das Zitat stammt von C_K_unlimited, nicht von mir.
Ich persönlich denke, fürs erste reicht eine entsprechende Kennzeichnung im Threadtitel. Ein eigenes Unterforum lohnt sich mMn erst ab einer gewissen Zahl von fremdsprachiger FFs. Aber natürlich liegt diese Entscheidung bei euch.
So, jetzt aber zu meinem Feedback!
Wow! Erst mal einfach nur wow! Ich bin ja wirklich nicht sehr daheim im Star Trek Universum (nachdem ich das hier allerdings gelesen hab und mich an alle möglichen ST-Rassen erinnert hab und daran, dass ich wirklich alle Filme gesehen hab, vielleicht doch), aber diese Fic hat mich einfach sehr berührt.
Gerade die Beziehung der logisch denkenden Vulkanier zu ihren eigenen Ängsten, Emotionen, Gefühlen finde ich unglaublich gelungen präsentiert. Ohne großen Knall, ohne viel Action, wie es sich eben auch eigentlich gehört für Star Trek. Spock war und ist sowieso der interessanteste Charakter, den die Franchise hervorgebracht hat (mit Ausnahme vielleicht von Picard, der aber längst nicht so innerlich zerrissen ist), imho, und diese Fanfic macht ihm denke ich alle Ehre.
Freut mich, zu lesen.
Die Interpretation der Vulkanier als emotionale Wesen, die ihre Emotionen hinter Logik zu verstecken versuchen, stammt übrigens von niemand anderem als Leonard Nimoy selbst. Er hat mehrfach erwähnt, dass dies die Art ist, wie er Spock gespielt hat. Auch die enge Beziehung zwischen Spock und Amanda und Amandas Rolle als Vermittlerin zwischen Spock und Sarek war von Amandas erstem Auftritt in der Episode "Journey to Babel" ein Teil der Dynamik.
Übrigens ist Spock tatsächlich nicht mal mein Lieblingscharakter. Tatsächlich ist es schwierig für mich, überhaupt einen Favoriten zu benennen, weil für mich der Reiz der Charaktere vor allem in der Gruppendynamik entsteht. Aber wenn ich mich auf einen festlegen müsste, dann auf McCoy. Mit dem "Bleeding-heart Liberal" (wie Regisseur Nicholas Meyer ihn bezeichnete) kann ich mich sehr gut identifizieren.
Der wohl bewegendste Moment war, als Spock Amanda trotz aller Logik schlicht und einfach "Mutter" genannt hat.
Öh, ... Spock hat sie, soweit ich mich erinnern kann,
immer "Mutter" genannt. Oder irre ich mich?!
Diese Beziehung und ihre Hilfe bei seiner Entscheidung, in den diplomatischen Dienst zu gehen, ist etwas Besonderes und Wertvolles. Das hast du wirklich wunderschön eingefangen.
Spock war, wie gesagt, immer schon ein "Muttersöhnchen" (im besten Sinne).
Sind die anderen Charaktere alles Originals?
Bis auf Spock und Amanda stammen alle Charaktere von mir.