

Disclaimer: L'Arc~en~Ciel, Hyde, Ken, Tetsu(ya), Yukihiro gehören alle nicht mir, sondern sich selbst und Sony-Ki/oon (obwohl sie eher die Firma leiten als andersherum). Kat-tun gehören übrigens Johnny's & Associates. Ich verdiene kein Geld hiermit und erhebe auch keinen Anspruch darauf, dass irgend etwas jemals so wirklich passiert ist.
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Dirty
(200 Wörter)
Es war ein sonniger Herbsttag. Die Momiji-Blätter um sie herum hatten ein atemberaubend sattes Dunkelrot angenommen. Die Luft war durchdrungen vom erdigen Geruch nach Herbst. Eine angenehme Ruhe und Stille hatte sich über den Park gelegt, durch den die Familie Takarai beschlossen hatte einen entspannten Nachmittags-Spaziergang zu machen.
„Mami, schau mal!“ kicherte Chi aufgeregt, während er geräuschvoll durch das gefallene Laub raschelte.
Megumi ließ Hydes Hand los und ging zu ihrem Sohn. „Chi-chan. Du machst noch deine neuen Schuhe schmutzig.“ Warum hatte das Kind nur darauf bestanden sie anzuziehen?
„Aber Kaa-chan...“ Der Kleine machte ein trauriges Gesicht.
Hyde nahm seine Frau von hinten in den Arm, ein Lächeln auf den Lippen, und flüsterte ihr sanft ins Ohr, „Er ist selten genug draußen, Schatz, warum lassen wir ihn nicht spielen? Chi-chan hat Spaß. Es ist ein wunderschöner Tag, ich bin hier mit der Frau, die ich liebe, schmutzige Fantasien im Kopf... für später...“
Megumis Augen funkelten schelmisch, als sie sich umdrehte und ihrem Mann einen Kuss gab. „Na gut. Später...“ Aber fürs Erste...
Sie nahm ihren Mann bei der Hand und mit einem freudigen Lachen liefen sie genauso wie ihr Sohn lautstark raschelnd durchs getrocknete Laub.
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Unusual Photoshoot
(150 words | English)
What was he doing here with this bunch of... kids? Yukki wondered for the umpteeth time.
"Yes, that's good. Akanishi-kun to Awaji-san's left, Kamenashi-kun to his right. Good!"
Of course it was publicity. Of course he should be thankful to his manager. Of course him appearing in a magazine called like a root vegetable gave L'Arc~en~Ciel a fair chance to win a new audience.
"Huddle closer together, boys. And yes, give me that fierce samurai look!"
But among the eight youngsters - two dressed as for a period piece and playing around with dangerous-looking katana, the others in the latest Harajuku fashion - Yukki felt old. Hyde was a father, so why not send him? Tetsu was the mother-hen of Laruku, so why not send him?
"Awaji-san, could you please smile a little more? Thank you!"
Just why had the others convinced Yukki to make his 'New World' a fucking single?
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Shopping
(150 Wörter)
„Natürlich kauf' ich das hier auch noch,“ beharrte Tetsu mit einem gutmütigen Schmollen, während er der reizenden Verkäuferin seine goldene Kreditkarte reichte.
Ken seufzte schwer. Eigentlich hatte er gehofft, lediglich einen kleinen Schaufensterbummel mit seinem guten Freund und Band-Kollegen zu machen. Für ernsthaftes Shopping hatte Tetsu schließlich Yukki, verdammt nochmal! Ken hatte nur etwas Zeit mit ihm verbringen wollen, mit seinem Bandleader ein paar Ideen besprechen,... und vielleicht dann, später, mit ihm in ihre Lieblings-Bar gehen und ein Bier oder zwei trinken, ihm davon erzählen, dass zwischen ihm und Rena Schluss war, vielleicht in ihm eine Schulter zum Ausweinen finden... „Na, in Ordnung. Aber dann lass uns endlich den Laden hier verlassen.“
Er musste ernster als beabsichtigt geklungen haben, denn Tetsu wurde sofort wieder ernst, und nickte. „Okay.“ Und irgendwie wusste Ken, dass er in keinen weiteren Laden mehr gezerrt werden würde und dass sein Freund verstanden hatte.
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Sayounara
(200 Wörter)
„Ich leg' jetzt auf,“ kam Kaoris ruhige – zu ruhige, zu verfickt nochmal ruhige – Stimme vom anderen Ende der Leitung.
Tetsu schluckte schwer. Er würde jetzt nicht am Telefon zu weinen anfangen, nein, würde er nicht. Er mochte eine Heulsuse sein, aber er war schließlich immer noch ein Mann. Und wenn seine... Ex... so ruhig bleiben konnte, dann konnte er das auch.
Er merkte, dass er mit einem Mal nicht mehr wirklich wusste, wie Kaori wirklich tief drin fühlte. Er konnte nicht einmal ansatzweise erraten, was sie in diesem Augenblick dachte. Ob sie froh oder todunglücklich war. Ob sie, sobald dieser Anruf zu Ende war, sich die Augen ausheulen oder sich in Ruhe ein schönes heißes Bad machen würde. Es schmerzte, das alles nicht mehr zu wissen. Tetsu für seinen Teil war am Boden zerstört. Er würde den restlichen Tag zuhause verbringen, auf der Couch, und sich ausweinen.
Er hatte Kaori wahrhaftig geliebt. Sie hatten vieles während ihrer gemeinsamen Zeit geteilt. Hatten Kleidung geteilt, hatten sogar Schmuck im Partnerlook gehabt.
Und jetzt wäre es ihr endgültiger Abschied. Er würde sie nie wieder sehen. Erneut spürte er, wie sich ein ziemlicher Kloß in seinem Hals bildete, sein Magen sich verkrampfte.
„Okay. Sayounara...“